
Eine ruhige und schöne Arbeit wird jetzt im Winter gemacht. Der Rebschnitt in den Weingärten ist ein Wissenschaft – wieviel Triebe bleiben stehen, einer oder mehrere, wieviele Knospen sollen übrigbleiben, soll man einjährige oder ältere Triebe anschneiden, wozu das alles, kann man die Weinreben nicht einfach wachsen lassen? Das und vieles mehr verraten wir Ihnen gerne mal persönlich, auf jeden Fall ist der Rebschnitt enorm wichtig und auch dafür verantwortlich, dass im Sommer wieder verwertbare Trauben in unseren Weingärten hängen!
:-)
.

Das alte Wegkreuz welches zwischen den Weingärten an der 1.Wiener Hochquellenwasserleitung steht, hat eine Erneuerung notwendig! Der Fuß des Kreuzes ist vermorscht, das Blechdach verbogen und der Herrgott wurmstichig, morsch und verwittert. 3 Landwirte haben sich bereit erklärt dieses fast vergessene Kulturgut in Eigenregie herzurichten. Das gesammte Kreuz wurde demontiert, die morschen Teile werden ersetzt und gestrichen, Kupfer zurechtgebogen und ausgebessert, der Jesus gereinigt, mit Bohrsalz und Wärme entwurmt, ausgebessert und mit Leinölfarbe gestrichen. Im Frühjahr wird das Kreuz wieder an seinem Platz stehen!
.
Danke an die duzenden Jugendlichen die sich größtenteils an unsere Vorgabe “keine Feuerwerks- und Knallkörper am Rauchkogel zu zünden” gehalten haben. Durch die Anwesenheit von 5 Vereinsmitgliedern und durch persönliche Gespräche in der Silvesternacht konnte auch der Neujahrsabfall drastisch reduziert werden, bis auf eine zerbrochene Sektflasche konnten wir nichts finden
Ein sauberer Jahresbeginn !
Wir wünschen Ihnen ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr! Ihre Rauchkogler
.

Wir waren auch heuer wieder mit Produkten vom Rauchkogel am Adventmarkt im Schloß Hunyadi vertreten!
Eine angenehme und ruhige Adventzeit wünschen Ihnen Ihre Rauchkogler
.
Auf unserer Weidewiese gibt es seit heute neue Bewohner! Drei einjährige Steinschafe (2 Mädchen und ein Bock) freunden sich gerade mit den 5 Ziegen an und werden uns in Zukunft auch bei der Grünlandpflege helfen. Krainer Steinschafe sind eine seltene Haustierrasse, hornlos, genügsam, robust, marschfähig und besonders für trockene Standorte geeignet. Wir hoffen, dass sich die neuen “RauchkoglerInnen” bei uns wohl fühlen!
.
Erntezeit – Trauben – Obst – Gemüse – Kellerarbeit – Einwinterungszeit – junge Reben vor Wildverbiss schützen – Pflöcke einschlagen – Trester ausstreuen – Ziegenzaun bauen – umackern – anhäufeln …
Weitere Fotos von der Weinlese finden Sie bei “Bilder”
Die von uns geschwendete Fläche neben der Ruine wurde im Oktober mit Ziegen beweidet damit die nachwachsenden Büsche im Wuchs gehindert werden. Wir hoffen, dass sich in den nächsten Jahren die Trockenrasenpflanzen, die rund um die Ruine noch existieren, auf den freigelegten Felsrücken ausbreiten.
.

Netzwerk Land vergab im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010 den Kulturlandschaftspreis 2010, der den Wert von Artenvielfalt und Kulturlandschaft in den Blickpunkt rückt.
In der Kategorie “Kulturlandschaft & Landwirtschaft/Forstwirtschaft” haben wir für unser Projekt zur Erhaltung der biogenen Vielfalt und Kulturlandschaft am Rauchkogel den 2. Preis erziehlen können!!
(Foto: Netzwerk Land) Am 29. September wurde uns dieser durch Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich in St.Johann/P. bei der Fachtagung über Ökosystemleistungen überreicht. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung!!
Details:
Der Wettbewerb soll einen wirksamen Beitrag zur Stärkung der biologischen Vielfalt leisten, das Bewusstsein für die Bedeutung der Landbewirtschaftung für die Artenvielfalt schärfen und die Erhalter- und GestalterInnen der Kulturlandschaft vor den Vorhang holen.
Drei Monate lang hatten engagierte Bäuerinnen und Bauern, Gemeinden, Regionen und Vereine die Möglichkeit, ihre Projekte zum Thema Ländliche Entwicklung, Kulturlandschaft und biologische Artenvielfalt einzureichen. Und der Wettbewerb stieß auf große Zustimmung. Insgesamt wurden 143 Projekte aus acht Bundesländern vollständig eingereicht, die besten Projekte von einer hochkarätigen Jury mit Mitgliedern u.a. aus der Europäischen Kommission, dem Lebens- und dem Wissenschaftsministerium, dem Naturschutzbund Österreich, der Landwirtschaftskammer Österreich und der Universität für Bodenkultur ausgewählt. In fünf Kategorien wurden Preise vergeben, pro Kategorie wurden drei Projekte prämiert und ein Hauptsieger gekürt.
Die meisten Einreichungen gab es in der Kategorie Kulturlandschaft & Landwirtschaft/Forstwirtschaft, aber auch die Kategorien Kulturlandschaft & Gemeinschaftliche Initiativen sowie Kulturlandschaft & Bildung erfreuten sich großen Zuspruchs.
Weitere Details: http://www.leader-austria.at/netzwerk/ergebnis-kulturlandschaftspreis-2010
.
Wir waren am 18. September beim e-mobil-tag vor dem Rathaus in Maria Enzersdorf. Dort konnte man unsere Weine kosten und kaufen, Most und Sturm trinken, eine Kleinigkeit essen, oder auch sehen was sonst noch so am Rauchkogel wächst – Honig, div. Früchte und sogar Erdäpfel
.
Der e-moil Tag bot aber auch die Möglichkeit sich über umweltschonendes Fortbewegen zu informieren, (e-Fahrräder und Scooter, ElerktroPKW und Transporter testen und vieles mehr)
Nach dem feuchten Frühjahr wachsen alle Pflanzen besonders gut und die neu gepflanzten Weinreben konnten gut anwurzeln.
Die vielen saftigen Wiesen die wir als Verein am Rauchkogel betreuen werden jetzt gemäht und das Heu mit mehrmahligen Wenden an der Sonne trocknen gelassen. Dieses wird dann eingelagert bzw. zu großen Heumandln aufgebaut und dient unseren Ziegen im Winter als Rauhfutter.
Die zahlreichen Hecken werden wir jetzt wieder zurückschneiden, Wege ausschneiden und mähen, die im letzten Herbst gepflanzten Obstbäume bewässern und vieles mehr.
In den Weingärten werden die Triebe mit Fruchtansätzen in die Drähte “eingestrickt”, überschüssige Triebe ausgebrochen und tw. Blätter weggezwickt damit sich die Trauben gut entwickeln können. Bei längerer Trockenheit müssen auch die frisch ausgepflanzten Reben gegossen werden. Gegen div. Pilzerkrankungen werden Biologische Spritzmittel aufgebracht. Die Rebgassenbegrünung aktiviert das Bodenleben, gibt Stickstoff ab und durch deren Rückschnitt kann der Wasserhaushalt im Boden gesteuert werden.
Schulklassen und Kindern wird die Kulturlandschaft spielerisch vertraut gemacht und bei div. Kursen können auch Erwachsene einiges nützliches erlernen.
Kräuterseife machen, Sensenmähen/Dengeln/Schärfen, Indianerwochenende, Pfeil und Fiederbogen, Jonglieren und Balancieren,…
Termine: Schauen Sie auf die Seite “Produkte und Angebote” !!
.